Der Elternrat

 

„Als ich mein Amt übernahm, dachte ich bei der Abkürzung 'ASS' immer an Aspirin. Nachdem ich mich eingearbeitet habe weiß ich, dass die Zuordnung des Kürzels in das weite Feld der Kopfschmerzen gar nicht so falsch war.“

Diese freundliche Eingeständnis des Schulsenators Dieter Wersich im Februar 2011 zeigt, dass wir Eltern in den vergangenen Jahren einiges erreicht haben. Dahinter steckt natürlich Arbeit.

 

Die Formalien: Der Elternrat (ER) besteht aus 12 Mitgliedern – neun ordentlichen, die für drei Jahre gewählt werden sowie drei Stellvertretern, die für ein Jahr gewählt werden. Jedes Elternteil kann für den ER kandidieren – man muss also nicht bereits gewählter Elternvertreter sein. Auch die Teilnahme an unseren Treffen ist für alle Eltern offen.

Der ER kommt ungefähr 6 mal pro Jahr zusammen, in der Zwischenzeit setzen wir uns zu internen Treffen zusammen. Als Vertreter der Elternschaft entsenden wir Mitglieder in die Schulkonferenz und nehmen beobachtend an der Lehrerkonferenz teil. Auch im Vorstand des Schulvereins sowie im Kreiselternrat wirken wir mit.

Dazu kommen Arbeitsgruppen zu Anliegen, die aus der Elternschaft erwachsen. So begleiten wir seit Jahren die Arbeit der Schulmensa und von Krümel & Co. Wir wirken mit an der Gestaltung des Schulgeländes (Schulhof und -garten) und von Neubauten, wir bauen die Schülerbibliothek mit aus. Auch bei konzeptionellen Fragen spielen wir als Eltern eine wichtige Rolle. Wir waren beteiligt an der Formulierung der Grundsäulen und an der Entwicklung des musikalischen Konzepts der ASS. Auch den neuen Rahmen für die Eltern-Schüler-Lehrer-Gespräche haben wir mit entworfen. Viel Arbeit haben wir in den vergangenen Jahren in den Kampf für den Erhalt der ASS gesteckt.

Darüber hinaus ist es unser Wunsch, durch Gastvorträge Anregungen für das Miteinander an der Schule zu geben und zu erhalten.

 

Zugegeben: Wer sich im ER engagiert, braucht ein leistungsfähiges E-Mail-Programm und gelegentlich ein stabiles Nervenkostüm. Aber wir erleben auch, wie befriedigend Elternarbeit sein kann, weil wir etwas bewegen können. Schule ist kein Dienstleistungsbetrieb, sondern der Ort, wo wir die Zukunft unserer Kinder mitgestalten. Deswegen freuen wir uns sehr auf Ihre Beiträge im Elternrat.